Inzwischen liegt der Äquator längst hinter uns, und Neptun samt seinem Gefolge ist wieder in die Tiefsee zurückgekehrt. An Bord jedoch wird noch bis tief in die Nacht hinein gefeiert, und die Neugetauften haben immer und immer wieder zu erzählen, wie sie sich während des Zeremoniells gefühlt haben. Und so manches Fass wird geleert, und so mancher Meter Seemannsgarn wird gesponnen. |
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Nachwort des Autors: Vielleicht mag Ihnen, geneigter Leser, das Beschriebene manchmal ein wenig barbarisch, ja sogar sadistisch vorkommen. Nun, ein Zuckerlecken ist eine Äquatortaufe ohnehin nicht. Man vergesse jedoch nicht, daß es sich um einen alten Brauch handelt, der jedem Getauften auch nachhaltig in Erinnerung bleiben soll. Verschont wird niemand, auch nicht die Passagiere, die, da sie die Reise ja auf einem Frachtschiff gebucht haben, ohnehin meist von leicht abenteuerlicher Natur sind. Und Frauen und Kinder erhalten heutzutage statt des so fürchterlich schmeckenden Knödels ohnehin ein Pralinenstück in den Mund geschoben. Außerdem ist der Kapitän des Schiffes dafür verantwortlich, daß die Wogen nicht überschäumen... In diesem Sinne: Navigare necesse est! Das war's. Zurück zur Startseite Zum Film- und Videoclub Ahrweiler-Bad Neuenahr |